Deutsches
Stuhlmuseum
Eimbeckhausen

STUHL_04

Thonet No 14

Gebrüder Thonet

1870

Stuhl aus Danzig

Eiche gebeizt

1850

Schuldrehstuhl

Casala

1955

Biedermeier-Stuhl

Nussbaum

1835

Brettstuhl mit Wappen

Casala

1938

Toilettenstuhl

Buche

1938

Wilkhahn Dreibeiner

Walter Pabst

1955

Jugendstil-Stuhl

Eiche

1910

Der Klappstuhl

Der Klappstuhl, auch Faltstuhl genannt , ist gar nicht aus unserem Alltag wegzudenken : im häuslichen Gebrauch sowohl im Innen als auch im Außenbereich, im öffentlichen Raum (Straßencafés, Biergärten, Versammlungsräumen. In Museen kann man Klappstühle ausleihen um in Ruhe Kunstwerke betrachten zu können oder um langwierige Führungen besser zu überstehen.

Dabei ist der Klappstuhl eine uralte Erfindung der Menschheit. Schon in der Bronzezeit gab es Klapphocker in Skandinavien , wie z.B. Grabungen in Guldhoj ( Dänemark ) zutage gebracht haben. Dänisches Design mit Tradition halt

Bekannt ist der Klappstuhl schon in der Antike gewesen : in Griechenland, Ägypten und im Römischen Reich. Im Mittelalter erfreute er sich großer Beliebtheit bei der kirchlichen und politischen Obrigkeit.

Heute sind die Klappstühle überall im Einsatz, wo sie schnell aufgestellt und wieder platzsparend weggeräumt werden können. Das trifft auch auf die Stapelstühle , aber das ist eine andere Geschichte , die in einer späteren Ausstellung erzählt wird.